Angebote für Jugendliche zwischen Schule und Lehrabschluss

Team

Das Team von Jugend-plus startet offiziell mit dem erweiterten Angebot am 1. Januar 2019. Dabei blickt das Team auf die dreijährige Erfahrung der Wohngruppe Felsberg zurück, die vielen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen zum sicheren Ort wurde. Jugend-plus ist eingebettet in das Pädagogische Kompetenzzentrum der Stiftung Gott hilft und arbeitet dort eng mit der Jugendstation ALLTAG in Trimmis zusammen.

Standort

Jugend-plus

Untere Gasse 56
7012 Felsberg

B1 / Homebase

Die vollbetreute Wohngemeinschaft in Felsberg nennt sich Homebase. Der Alltag hier ist so gestaltet, dass die jungen Menschen klare und familiäre Strukturen vorfinden, an denen sie sich orientieren und mit Unterstützung ihre Kompetenzen entwickeln können. Die Klientel wird auf das Führen eines eigenen Haushalts vorbereitet und muss in und ums Haus verschiedene Arbeiten selbständig oder unter Anleitung verrichten. Jede Klientel erhält seinen eigenen Verantwortungsbereich.

Die jungen Männer und Frauen wohnen in Einzel- oder Doppelzimmen. Sie haben an der Hombase verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, können in Dorfvereinen oder in Vereinen der Umgebung mitmachen. Die Klientel hat die Möglichkeit, Unterstützung und Hilfe bei den Hausaufgaben in Anspruch zu nehmen.

Lässt ein aktuelles Klientel eine reduzierte zeitliche Präsenz zu, kann tagsüber das Haus in Felsberg auch unbesetzt sein.

B2 / Wohn-Integrationscoaching

Die Klientel des begleiteten Wohnens leben entweder in Wohngemeinschaften oder alleine in Studios. Es finden wöchentlich ein bis zwei Coaching-Termine in den jeweiligen Wohnformen statt. Die Jugendlichen sind verpflichtet, an den abgemachten Terminen anwesend zu sein.

In den gemeinsamen Gesprächen werden Themen wie Selbststruktur, Selbstfürsorge, Ordnung und Sauberkeit der Wohnung, Finanzen, Zielsetzung, -überprüfung und -erreichung besprochen. Es gilt eine erhöhte Selbständigkeit als vorausgesetzt.

B3 / Beratung zur Eigenständigkeit

Der junge Mensche verfügt bereits über eine eigene Wohnung und benötigt nur in wenigen und einzelnen Bereichen eine punktuelle Beratung. Einmal pro Monat findet ein Treffen in der Wohnform des Klientel statt. Daneben gilt die Holschuld. So hat der junge Mensch die Möglichkeit, in der Homebase zur Hausaufgabenhilfe oder auf Besuch zu kommen.

Organigramm

Kostenreglement

Für die Dauer des Aufenthalts einer Klientel bei Jugend-plus wird zwischen dem fixen Tagestarif und den Nebenkosten unterschieden. Für die Tagespauschale benötigen wir das separate und unterzeichnete Kostengutsprache-Blatt.

Unterbringungskosten / Pauschalen

Die Unterbringungskosten werden entsprechend dem Bedürfnis und der Art der Betreuung bei der Anfrage besprochen.

Internes und externes Wohnen

AngebotTarife
B1 / Homebase (365 x 24)CHF 130 / Kalendertag
B2 / Wohn-Integrationscoaching
in externen Studios oder WGs, exlusive Lebensmittel und allg. Auslagen
CHF 2200 / Monat
B3 / Beratung zur Eigenständigkeit
Punktuelle Beratung zur Selbständigkeit; exkl. Wohnungs-miete, Lebensmittel und allg. Auslagen
CHF 560.- / Monat

Wochenendentlastung mit Ferien

AngebotWochenendenDie ersten 2 Probewochenenden
Tarif A:
Freitagabend bis
Sonntagabend inkl. 2 Übernachtungen
CHF 280 SRF 310
Tarif B:
Samstag bis Sonntagabend inkl. 1 Übernachtung
CHF 215SRF 240
Weitere Ferientage inkl. ÜbernachtungCHF 140

2. Zusätzliche Kosten

  • Für das interne und externe Wohnen können in besonderen Fällen zusätzliche Kosten entstehen. Dabei kann es sich um erhöhten Betreuungsbedarf (Krisen, Krankheit, Unfall) oder um zusätzlichen administrativen Aufwand handeln
  • Bei Wochenend- und Ferienplatzierungen werden Sitzungen, Berichte und Koordinationsaufgaben separat verrechnet
  • Solche Leistungen werden mit CHF 100.00/ Std. verrechnet oder bei längerfristigen und planbaren Leistungen kann eine Pauschale vereinbart werden
  • Muss an Wochentagen eine Tagesstruktur bereitgestellt werden, werden diese zusätzlichen Kosten nach Aufwand verrechnet

3. Die Unterbringung in Felsberg beinhaltet

  • Individuelle Betreuung und Begleitung des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen
  • Unterkunft und Essen
  • Sozialpädagogische Unterstützung
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Koordination und Standortgespräche inkl. Protokoll. Bei Wochenend- und Ferienplatzierungen wird dies zusätzlich verrechnet.
  • Administration, Inkassowesen

4. Abbrüche

Bei einem unmittelbaren Abbruch der Unterbringung werden zehn Tage nach Abbruch weiterverrechnet.

5. Rechnungsstellung

Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich oder nach Austritt mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen.

6. Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist fürs interne und externe Wohnen beträgt 14 Tage.

7. Grundausrüstung

Genügend Wechselkleider, Arbeitskleider, Schuhe, Hausschuhe, Schulmaterial, persönliche Hygieneartikel,

8. Persönliche Nebenkosten

Persönliche Nebenkosten sind nicht in den Pauschaltarifen inbegriffen und müssen auf Seite 4 separat geregelt werden.

9. Versicherungen

Die Kinder / Jugendlichen sind durch Jugend-plus nicht gegen Krankheit, Unfall und Haftpflicht versichert.

10. Tarifänderungen

Für Änderungen des Kostenreglements werden drei Monate im Voraus Kostengutsprache eingeholt.

11. Hinweis zur Kostenübernahme bei Minderjährigen

Die Kosten für (externe) Kindesschutzmassnahmen (Fremdplatzierungen, sozialpädagogische Familienbegleitungen, etc.) sind grundsätzlich von den Inhabern der elterlichen Sorge zu tragen, soweit nicht Dritte (Krankenkassen, Versicherungen, etc.) zahlungspflichtig sind. Subsidiär muss die Gemeinde am zuständigen Unterstützungswohnsitz diese Kosten tragen (Art. 63a EGzZGB).
Die Bedürftigkeit der Eltern ist durch die Sozialbehörde am Unterstützungswohnsitz abzuklären. Massnahmen zum Schutz von Kindern sind möglichst rasch umzusetzen und dürfen nicht durch allfällige Konflikte betreffend die Zuständigkeit für die Kostenübernahme verzögert werden. Bedarf die Abklärung der Bedürftigkeit der Eltern Zeit, so hat die Gemeinde am Unterstützungswohnsitz auf Antrag der KESB oder eines dafür eingesetzten Beistands vorläufige Kostengutsprache zugunsten der beantragten Institution zu leisten. Diese Regelung entspricht bisherigem Recht*.


*Kosten im Kinder- und Erwachsenschutz; Brief an Gemeinden GR; 4. März 2014

12. Kostenübernahmegarantie

Es liegt ein separates Blatt zur Kostenübernahmegarantie vor. Dieses muss von der Kostträgerin schnellstmöglich unterzeichnet und an Jugend-plus weitergeleitet werden. Jugend-plus steht für unkomplizierte schnelle Lösungsfindung. Wird eine Klientel in Notlage ohne schriftliche Kostenübernahmegarantie aufgenommen, werden die Kosten rückwirkend in Rechnung gestellt.

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