Angebote für Jugendliche zwischen Schule und Lehrabschluss

Kostenreglement

Für die Dauer des Aufenthalts einer Klientel bei Jugend-Plus wird zwischen dem fixen Tagestarif und den Nebenkostenleistet unterschieden. Für die Tagespauschale benötigen wir das separate und unterzeichnete Kostengutspracheblatt.

Unterbringungskosten / Pauschalen

Die Unterbringungskosten werden entsprechend dem Bedürfnis und Art der Anfrage bei der Anfrage besprochen.

Internes und externes Wohnen

AngebotTarife
Professionelle Begleitung im externen begleiteten Wohnen = BW1 (15-20 Stunden Klientenkontakt)
(exklusive Wohnungskosten, Lebensmittel und pers. Lebensunterhalt)
Fr. 2500 / Monat
Wohnbegleitung nach Bedarf = BW2
(exklusive Wohnungskosten, Lebensmittel und pers. Lebensunterhalt)

Fr. 100 / Stunde

2. Zusätzliche Kosten

  • Die Mietkosten für die Wohnung, das Studio oder die WG sind individuell und werden deshalb nicht von uns übernommen. Wird dies gewünscht, muss dies schriftlich passieren, um darin auch diese Kosten (Mietkaution, Miete inklusive NK, Mobiliar, Telefon und Internetanschlüsse und Gebühren) zu beziffern und hinzuzurechnen.
  • In aussergewöhnlichen Situationen (Krisen, Krankheit, Unfall) kann sich der Betreuungsbedarf und / oder der administrative Aufwand erhöhen.  externe Wohnen können in besonderen Fällen zusätzliche Kosten entstehen. Dabei kann es sich um erhöhten Betreuungsbedarf (Krisen, Krankheit, Unfall) oder um zusätzlichen administrativen Aufwand handeln.
  • Solche Leistungen werden mit CHF 100. – / Stunde verrechnet oder bei längerfristigen und planbaren Situationen kann eine Pauschale vereinbart werden.

3. Abbrüche

Bei einem unmittelbaren Abbruch der Unterbringung werden 14 Tage nach Abbruch weiterverrechnet.

4. Rechnungsstellung

Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich oder nach Austritt mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen

5. Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist fürs BW1 und BW2 beträgt 14 Tage.

6. Persönliche Nebenkosten

Persönliche Nebenkosten (ÖV, Hygiene, Lebensmittel, Kleider) sind nicht in den Pauschaltarifen inbegriffen und müssen separat geregelt werden.

7. Versicherungen

Die jungen Menschen /Jugendlichen sind durch Jugend-plus nicht gegen Krankheit, Unfall und Haftpflicht versichert.

8. Tarifänderung

Für Änderungen des Kostenreglements werden drei Monate im Voraus Kostengutsprache eingeholt.

9. Hinweis zur Kostenübernahme bei Minderjährigen

Die Kosten für (externe) Kindesschutzmassnahmen (Fremdplatzierungen, sozialpädagogische Familienbegleitungen, etc.) sind grundsätzlich von den Inhabern der elterlichen Sorge zu tragen, soweit nicht Dritte (Krankenkassen, Versicherungen, etc.) zahlungspflichtig sind. Subsidiär muss die Gemeinde am zuständigen Unterstützungswohnsitz diese Kosten tragen (Art. 63a EGzZGB).

Die Bedürftigkeit der Eltern ist durch die Sozialbehörde am Unterstützungswohnsitz abzuklären. Massnahmen zum Schutz von Kindern sind möglichst rasch umzusetzen und dürfen nicht durch allfällige Konflikte betreffend die Zuständigkeit für die Kostenübernahme verzögert werden. Bedarf die Abklärung der Bedürftigkeit der Eltern Zeit, so hat die Gemeinde am Unterstützungswohnsitz auf Antrag der KESB oder eines dafür eingesetzten Beistands vorläufige Kostengutsprache zugunsten der beantragten Institution zu leisten. Diese Regelung entspricht bisherigem Recht.*

*Kosten im Kinder- und Erwachsenschutz; Brief an Gemeinden GR; 4. März 2014

10. Kostenübernahme

Es liegt ein separates Blatt zur Kostenübernahmegarantie vor. Dieses muss von der Kostträgerin schnellstmöglich unterzeichnet und an Jugend-plus weitergeleitet werden. Jugend-plus steht für unkomplizierte schnelle Lösungsfindung. Wird ein Klientel in Notlage ohne schriftliche Kostenübernahmegarantie aufgenommen, werden die Kosten rückwirkend in Rechnung gestellt.