Auf dem Weg zum Gipfel
Ein spannender Blogbeitrag über Jugend-plus von Martin Bässler, Leiter Pädagogische Angebote SGh auf herheimspaziert.ch von CURAVIVA Schweiz. weiterlesen
Für das Wohnen der jungen Erwachsenen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Das richtige Wohnangebot wird vor der Aufnahme mit den Klientem und dessen Umfeld geprüft. In jedem Wohnangebot sollen sie in ihren Kompetenzen für eine selbständige und selbstbestimmte Lebensführung und in der Übernahme der Verantwortung für ihr eigenes Leben gefördert werden. Das Ziel ist die langfristige Selbständigkeit der jungen Menschen in allen Bereichen.
Der junge Mensch wird von einer Bezugsperson begleitet. Ausgehend von den Ressourcen des jungen Menschen bietet diese Unterstützung und Beratung in folgenden Bereichen je nach Bedarf an:
In jedem dieser Bereiche können individuelle Ziele definiert und fortlaufend weiterentwickelt werden. Je nach Phase der Begleitung und Entwicklung kann ein Bereich mehr Ge- wicht erhalten und im Vordergrund stehen. Grundsätzlich sollen aber alle Lebensbereiche im Auge behalten werden.
Ja, es ist zwingend, dass die jungen Menschen einer Tagesstrukur (Arbeit, Lehre, Brückenangebot, Praktikum o. ä.) nachgehen. Dies in der Regel an fünf Tagen pro Woche.
Nein, Jugend-plus bietet keine Tagesstrukturen an. Jedoch kann auf Anfrage unterstützt und vermittelt werden. Wir arbeiten z.B. eng mit dem Berufsintegrations-Training „BiT“ der Stiftung Gott hilft in Landquart zusammen.
Ja, Jugend-plus betreut alle jungen Menschen, unabhängig von Herkunft und Geschlecht.
Der Zeitraum der Begleitung unterschiedlich und hängt von der individuellen Entwicklung, von der Kooperation und den Perspektiven des Klienten ab.
Es gibt zwei Grundangebote von Jugend-plus. Weicht der Aufwand deutlich nach unten oder oben ab, muss dies mit allen Beteiligten gut vorbesprochen und entsprechend geplant werden.
Diese sind je nach Person unterschiedlich, häufig jedoch können untenstehende als zu erreichende Ziele genannt werden:
Grundsätzlich zweimal jährlich. Dazwischen werden bei Bedarf Krisengespräche organisiert. Die Zusammensetzung ist unterschiedlich und altersabhängig (Volljährigkeit).
Das Betreuungsteam besteht momentan aus einem Pool an ausgebildeten Sozialpädagogen der Stiftung Gott hilft und wird von der Projektleitung individuell für die Klienten ausgewählt.
Soweit dies die jungen Menschen wünschen und die Ressourcen des Teams dies zu lassen, versuchen Jugend-plus in externen Konfliktsituationen zu vermitteln.
Jugendliche und junge Erwachsene sollen einen massvollen Umgang mit Alkohol erlernen können.
Gemäss dem geltenden Gesetz ist der Konsum, Besitz und Handel von und mit Drogen in der Schweiz strafbar und somit auch in unseren Wohnangeboten untersagt. Der Konsum von Drogen in der Adoleszenz erachtet Jugend-plus als hinderlich für den erfolgreichen Berufsabschluss und anhaltender Konsum kann zum Ausschluss führen. Wenn möglich versuchen die Betreuenden in Gesprächen mit den jungen Erwachsenen auf die Kernpunkte der Problematik einzugehen. Aufklärung und Auseinandersetzung zielen bei illegalen Stoffen klar auf eine abstinenzorientiere Haltung hin. Auf Abmachungen des Einweisers führen wir Urinproben durch.
Ein kompetenter und massvoller Umgang mit Medien ist ein zentraler Punkt in der aktuellen Pädagogik. Es ist daher eine Aufgabe des Teams von Jugend-plus den Umgang mit Smartphone, PC, Spielkonsolen und vergleichbaren Medien zu thematisieren, aufzuklären und auf einen adäquaten und selbständigen Umgang hin zu zielen. Bereits beim Eintrittsgespräch wird dies aktiv mit den Klienten angesprochen. Bei problematischem Gebrauch der Medien werden individuelle Regelungen mit dem Klienten getroffen.
Das Jugend-plus betreut die jungen Menschen in ihrer eigenen Wohnform. Für Klienten welche keine passende Wohnform haben, bietet das Jugend-plus auch WG Zimmer im Raum Chur an.
Schreiben Sie Ihre Frage direkt an Jugend-plus.
c/o Jugendstation Alltag
Ifangweg 2
7203 Trimmis
Die Klienten werden ein bis zweimal pro Woche in ihrer Wohnform besucht. Die jungen Menschen sind verpflichtet, an den abgemachten Terminen anwesend zu sein.
In den gemeinsamen Gesprächen werden Themen wie Selbststruktur, Selbstfürsorge, Ordnung und Sauberkeit der Wohnung, Administratives, Zielsetzung, -Überprüfung und – Erreichung besprochen.
Die Betreuungsperson steht bei Bedarf im Kontakt mit Eltern, Behörden und (Lehr-) Betrieb.
Die Klienten haben jederzeit die Möglichkeit den Pikettdienst des Jugend-plus zu kontaktieren.